Matter 1.6: Das ist die aktuelle Version des Smart-Home-Standards

Smart Home soll zusammenpassen – nicht aus einzelnen Insellösungen bestehen. Genau dafür gibt es Matter: einen offenen Standard, über den Geräte und Ökosysteme möglichst einheitlich miteinander sprechen können.

Die aktuelle Spezifikationsversion heißt Matter 1.6. Die Connectivity Standards Alliance hat sie im Juni 2026 veröffentlicht. Anders als einige frühere Updates bringt Matter 1.6 nicht vor allem neue Gerätekategorien. Im Mittelpunkt stehen Einrichtung, die Zusammenarbeit mehrerer Ökosysteme und eine klarere Kommunikation zwischen Geräten und Controllern.

Was ist neu in Matter 1.6?

Ein wichtiger Punkt ist die Einrichtung per NFC. Bei geeigneten künftigen Produkten kann ein Smartphone für die Inbetriebnahme nah an das Gerät gehalten werden – auch bevor es vollständig mit Strom versorgt ist. Das ist besonders für fest installierte Geräte wie Unterputzschalter oder Deckenleuchten interessant.

Daneben erweitert Matter 1.6 die Möglichkeiten für mehrere Smart-Home-Ökosysteme in einem Zuhause. Mit dem sogenannten Joint Fabric können autorisierte Controller gemeinsam ein Matter-Netzwerk verwalten. Das soll Gerätezugriff über mehrere Oberflächen hinweg einfacher machen, ohne für jede Plattform eine eigene Insellösung aufzubauen.

Weitere Verbesserungen betreffen die Darstellung von Gerätefähigkeiten, Betriebszuständen und Sicherheitsinformationen. Kurz gesagt: Ein Controller soll besser verstehen können, was ein Gerät kann, in welchem Zustand es sich befindet und wo seine Grenzen liegen.

Wichtig: Standardversion ist nicht gleich Geräte-Update

Eine neue Matter-Version ist erst einmal eine neue Spezifikation. Sie bedeutet nicht, dass jedes bereits vorhandene Produkt sofort alle neuen Funktionen beherrscht. Ob und wann eine Funktion verfügbar wird, hängt vom jeweiligen Hersteller, der Hardware, der Firmware und dem Smart-Home-Ökosystem ab.

Deshalb lohnt sich bei Smart-Home-Produkten immer der Blick auf die konkret bestätigten Funktionen – nicht nur auf eine Versionsnummer. Ein sauber umgesetztes Gerät mit klar dokumentiertem Funktionsumfang ist im Alltag wichtiger als ein möglichst hoher Versionsaufdruck.

Was bedeutet das für TREY?

TREY setzt bei seinen Unterputzmodulen auf Matter over Wi-Fi. Welche Erweiterungen einer neueren Matter-Spezifikation von einem einzelnen Produkt unterstützt werden, wird erst kommuniziert, wenn sie für die jeweilige Serien-Firmware geprüft und bestätigt sind. So bleibt die Aussage nachvollziehbar – statt Funktionen vorwegzunehmen, die erst später bereitstehen.

Fazit: Matter 1.6 zeigt, dass sich der Standard weiterentwickelt: mit besserer Einrichtung, mehr Zusammenarbeit zwischen Ökosystemen und mehr Klarheit im Geräteverhalten. Für Nutzer zählt am Ende, welche Funktionen das eigene Produkt und die eigene Plattform tatsächlich unterstützen.

Quelle: Connectivity Standards Alliance – Matter 1.6

Zurück zum Blog